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AWO und SPD-Bundestagsfraktion im Dialog PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 12. März 2017 um 10:42 Uhr
AWO und SPD-Bundestagsfraktion im Dialog AWO und SPD-Bundestagsfraktion im Dialog Stefan Hoffmann Do, 03/09/2017 - 11:59
AWO und SPD-Bundestagsfraktion - Austausch

© SPD Bundestagsfraktion

Es geht darum, soziale Gerechtigkeit herzustellen.

Wilhelm Schmidt, AWO Präsident

Die AWO erlebe täglich vor Ort in ihren Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen, was Ungleichheit für negative Auswirkungen habe. „Armut raubt dem einzelnen Menschen die Hoffnung und die Perspektive auf eine bessere Zukunft. Die AWO versucht mit ihrer Arbeit dort Hoffnung zu geben, wo die individuelle Situation schwierig ist. Unsere Antwort auf Armut sind starke soziale Einrichtungen und insbesondere Beratungsleistungen, sowie ein starkes freiwilliges Engagement“, erklärte Schmidt.

So war ein Ergebnis der AWO Sozialkonferenz in Düsseldorf vom 04. März 2017,  dass besonders die Kompetenzen von Familien in finanziellen Risikolagen gestärkt werden müssten. Aus ihrer ständigen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiß die AWO, dass ein ausreichendes und hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot die Chancengleichheit gerade von Kindern deutlich verbessern kann. „Die Aufgabe von Staat und Kommune muss darin liegen, eine derart umfassende Daseinsvorsorge bereitzustellen, dass Ungleichheiten ausgeglichen oder zumindest verringert werden können“, betonte der AWO Präsident. Dabei seien die vorgegebenen politischen Rahmenbedingungen, in deren Rahmen die AWO agieren müsse, entscheidend. Auch der Experte für Sozialpolitik Prof. Dr. Gerhard Bäcker betonte in seinem Referat, das die Kinderarmut in der Bundesrepublik keinesfalls abgenommen habe. Dieses Thema benötige unverändert große Aufmerksamkeit.

Wilhelm Schmidt beim Austausch

© SPD Bundestagsfraktion

Podiumsdiskussion bei dem Austausch zwischen AWO und SPD-Bundestagsfraktion

© SPD Bundestagsfraktion

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Soziale Arbeit kann nach Ansicht der AWO aufgrund ihrer hohen Fachlichkeit Ungerechtigkeiten verringern und jedem Einzelnem zu einem selbstbestimmten Leben verhelfen. So erklärte Wilhelm Schmidt abschließend: „Ich bin überzeugt, dass eine Umverteilung im Sinne einer starken sozialen Daseinsvorsorge nicht nur auf hohe Zustimmung in der Bevölkerung stößt, sondern vor allem den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft fördert.“

Die Veranstaltung wurde abgerundet von einer interessanten Podiumsdiskussion.


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