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Alter Bau wird neuer Jugendtreff - Helfer für Umbau der Wolfersweiler Begegnungsstätte gesucht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schadick   
Sonntag, den 06. April 2014 um 21:16 Uhr

 

In Wolfersweiler geht für Jugendliche nichts ab? Das will das Kreisjugendwerk St. Wendel der Arbeiterwohlfahrt (Awo) mit einem neuen Treffpunkt ändern. Derzeit wird die Awo-Begegnungsstätte in Wolfersweiler zu einem offenen Jugendtreff mit Jugendbüro umgestaltet. Im Sommer soll die Eröffnung gefeiert werden.

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Die Awo-Begegnungsstätte in Wolfersweiler sieht zurzeit noch etwas trostlos aus. Doch jetzt wird umgebaut. Foto: FaberFoto

Wolfersweiler. Wieso ist bei uns im Dorf nichts los? Wo kann ich hingehen und mich kreativ ausleben, oder wo kann ich mich mit Freunden treffen und Party machen? Diese und andere Fragen beschäftigen vermutlich einen 16- bis 18-jährigen Jugendlichen in Wolfersweiler. „Besonders für diese Altersstufe brauchen wir einen Raum als Treffpunkt“, weiß Ortsvorsteher und Vorsitzender des Awo-Ortsvereins, Eckhard Heylmann.

Nun ist Land in Sicht, und für alle Wolfersweiler Jugendlichen, besteht dazu die Gelegenheit ihren künftigen Treffpunkt selbst mitzugestalten. Denn die Awo-Begegnungsstätte in der Römerstraße wird zu einem offenen Jugendtreff mit Jugendbüro umgebaut.

Seit Anfang des Jahres schwingen die St. Wendeler-Kreisjugendwerker in dem Gebäude den Pinsel und bringen den Laden auf Vordermann. „Im Landkreis haben wir eine Räumlichkeit gesucht, um etwas an den Start zu bringen“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Kreisjugendwerkes, Michaela Siegert aus Uchtelfangen. Kurzzeitig haben Vandalen die Renovierungsaktion auf Eis gelegt. In die Begegnungsstätte ist eingebrochen worden, zwei Türen samt Rahmen mussten ausgetauscht werden. „Von dem willkürlichen Vandalismus haben wir uns nicht stoppen lassen“, meint die 20-jährige Kreisjugendwerkerin Siegert.

Im Sommer soll der Jugendtreff mit Jugendbüro fertig sein. „Grundsätzlich wollen wir ein Angebot schaffen, um alle Altersgruppen zu vereinen“, so Siegert. Im Mai und Juni werden erste Seminare zum Thema Erste Hilfe, Recht, Spiele und Kindeswohlgefährdung veranstaltet, um neue Betreuer für die Ferienfreizeit im Sommer gewinnen zu können.

Mittel- und langfristig soll neben dem offenen Jugendtreff eine kostenlose Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung für Kinder und Jugendliche etabliert werden. „Wir werden auch eine Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro in der Gemeinde Nohfelden anstreben“, fügt Siegert an.

Um die Idee des Kreisjugendwerks, hinsichtlich Mitbestimmung und Eigenverantwortung weitergeben zu können, seien neben den Kreisjugendwerker die Jugendlichen vor Ort gefragt. „Unterstützung können wir dringend gebrauchen. Wenn wir im kommunikativen Miteinander die Renovierungsmaßnahme umsetzen, lernen die Jugendlichen den Wert des aufgebauten Raumes zu schätzen“, betont Siegert.

Finanziell gefördert wird die Umgestaltung der Begegnungsstätte durch die Aktion Mensch, die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland.

Zum Thema:

Auf einen BlickFür die Renovierungsarbeiten in der Awo-Begegnungsstätte brauchen die Kreisjugendwerker dringend Unterstützung. Gesucht werden Jugendliche ab zwölf Jahren, die sich bei der Gestaltung der Räume einbringen wollen, sowie Jugendliche ab 18 Jahren, die die Betreuung von Aktivitäten übernehmen möchten.

Kontakt: Michaela Siegert, stellvertretende Vorsitzende des Kreisjugendwerkes, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Von SZ-Mitarbeiter Frank Faber (Veröffentlicht am 08.03.2014)

-> zum Artikel @ saarbruecker-zeitung.de

 
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