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Jugendwerk gewinnt "Saarlands Bester" Februar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schadick   
Donnerstag, den 14. März 2013 um 11:03 Uhr

Solidarität mit sozial schwächer gestellten Menschen zu zeigen und junge Menschen zur Mitbestimmung zu ermuntern: Darum bemüht sich das Landesjugendwerk (Ljw) der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Saarland. Wegen dieses Engagements wählten 250 SZ-Leser den Verein zu "Saarlands Bestem" im Monat Februar

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Solidarität mit sozial schwächer gestellten Menschen zu zeigen und junge Menschen zur Mitbestimmung zu ermuntern: Darum bemüht sich das Landesjugendwerk (Ljw) der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Saarland. Wegen dieses Engagements wählten 250 SZ-Leser den Verein zu "Saarlands Bestem" im Monat Februar. Seit mehr als drei Jahrzehnten organisiert die Einrichtung mit derzeit rund 300 Ehrenamtlichen jedes Jahr ein großes Ferienfreizeiten-Programm.

In diesem Jahr sind Reisen nach Sylt und Korsika sowie Aufenthalte im Schullandheim in Völklingen-Ludweiler geplant. Das Erlebnis-Zeltlager im Juli auf der Insel Korsika stößt laut Awo-Angaben in diesem Jahr auf eine gute Resonanz. "Wir bieten hohe Qualität zu günstigen Preisen", erläutert Jugendwerk-Geschäftsführer Stefan Fuchs-Marquedant. So wolle man es auch Kindern aus finanziell schwachen Familien ermöglichen mitzufahren. Die Awo-Bildungseinrichtung setzt sich besonders dafür ein, Leiter für Ferienfreizeiten und Arbeitskreise zu schulen. Jedes Jahr bildet das Landesjugendwerk 80 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren zu Jugendleitern aus. Dabei dreht sich die Jugendleitercard-Schulung um Erste-Hilfe-Maßnahmen, rechtliche Grundlagen, Gruppenspiele und Kreatives. "Die Ausbildung hat keinen schulischen Charakter, sie orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen", betont Fuchs-Marquedant.

Über das Engagement für junge Menschen hinaus hat das Landesjugendwerk mehrere Arbeitskreise - darunter einen für Inklusion - gegründet. Weil sich zunehmend behinderte Jugendliche für die Freizeiten anmelden, startete das Landesjugendwerk eine Schulungsreihe für ehrenamtlich engagierte Jugendliche und Erwachsene. Zukünftig sollen die ehrenamtlichen Betreuer auch mit Behinderten kleinere Ferienfreizeiten unternehmen.

Quelle:  saarbruecker-zeitung.de

 
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