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Bundesjugendwerkskonferenz beschließt neues Grundsatzprogramm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Schadick   
Donnerstag, den 24. Mai 2012 um 10:50 Uhr

Es ist vollbracht: Die 19. Bundesjugendwerkskonferenz hat getagt! Vom 19. - 20. Mai 2012 trafen sich die Delegierten und Freund_innen des Jugendwerks im sonnigen Würzburg, um wegweisende Beschlüsse für die nächsten zwei Jahre zu treffen. So wurde ein neuer Vorstand mit Larissa Krümpfer aus dem Landesjugendwerk Bremen sowie Sebastian Kunze aus dem Landesjugendwerk Sachsen-Anhalt in der Doppelspitze gewählt. Beisitzer_innen sind nun Anna Pfeiffer aus dem Niederrhein, Felix Ludwig aus dem Westlichen-Westfalen, Marcus Adler aus Schleswig-Holstein, Matze Ulrich aus Karlsruhe sowie Simon Petersen aus Hamburg.

 

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Mit großer Mehrheit wurde das neue Grundsatzprogramm des Jugendwerks der AWO verabschiedet, das im Vorfeld von vielen Jugendwerkler_innen gemeinsam erarbeitet wurde. Neben Selbstverständnis, Menschenbild und Werten sind darin unser Verständnis von Partizipation, Bildung, Öffnung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Umgang mit Armut und Nachhaltigkeit beschrieben.

Ein weiterer Beschluss betrifft den im vergangenen Jahr angestoßenen Prozess um die "Zukunft der Jugendverbandsarbeit- Herausforderungen, Lösungen und Visionen für das Jugendwerk", der fortgeführt werden soll. Das Bundesjugendwerk wird Hand in Hand mit den Gliederungen unter die Lupe nehmen, welche Auswirkungen äußere Rahmenbedingungen auf die gegenwärtige und zukünftige Jugendwerksarbeit haben und wie jungen Menschen Gelegenheiten und "Räume" im Jugendwerk ermöglicht werden können, um sich ehrenamtlich zu engagieren.

Verschiedenen Arbeitskreise und Veranstaltungen sollen darüber hinaus dem Austausch und der Erarbeitung von Arbeitshilfen zu den Themen Freiwilligendienste, "Vielfalt als Selbstverständlichkeit", Ferienfahrten, Musik und Geschichte der Arbeiter_innenbewegung, neue Medien und Anerkennungskultur dienen.

Freundschaftlich-herzliche Grußworte kamen von Vertretern der AWO, darunter Wilhelm Schmidt als Präsident des AWO Bundesverbandes, von Ansgar Drücker (IDA e.V. ) und Mazlum Dogan (Bund der Alevitischen Jugendlichen). Insgesamt war es eine sehr kollegiale und konstruktive Konferenz, die sowohl mit viel Humor als auch mit sehr emotionalen Momenten der Anerkennung, Danksagung und Verabschiedung gespickt war. Berührend waren zudem die Worte eines iranischen Flüchtlings in Würzburg, der Aufgrund der katastrophalen Zuständen in den Gemeinschaftsunterkünften und menschenunwürdiger Lebensbedingungen zweieinhalb Wochen gemeinsam mit anderen Flüchtlingen in den Hungerstreik ging.

 

 

Quelle:   www.bundesjugendwerk.de

 
Jugendwerk-Radio.de